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Überhöhte Parkgebühren in touristischen Zentren, Parkplätze, die an bestimmten Tagen zu Marktplätzen werden, farbige Parkzonen, Parktickets, die nur an der Bar oder im Tabakladen erhältlich sind oder Strafzettel ohne Angabe von Zahlungsinformationen: Das Thema Parken im Urlaubsland brennt vielen Urlaubern unter den Nägeln. Insgesamt 2081 Mietwagenkunden haben uns ihre Erfahrungen zum Thema Parken in Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und den USA im Rahmen einer Umfrage mitgeteilt. Dabei ließen sich deutliche Trends ausmachen, die wir im Blogbeitrag vom 11.07.2013 vorgestellt haben. Darüber hinaus berichteten die Umfrageteilnehmer allerhand Interessantes rund um das Thema Parken und gaben wertvolle Tipps. Gerne geben wir Ihnen diese heute weiter.*

1. Empfehlenswert: Beschilderung beachten!

Häufig ist Parken zum Beispiel nur begrenzt zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen erlaubt. Ein Mietwagen-Urlauber berichtet zum Beispiel aus Trapani: „Jeden zweiten Tag wird eine Straßenseite gereinigt. Dann werden alle geparkten PKW kostenpflichtig entfernt. Es fallen Abschleppgebühren und Bußgelder an.“ Auch mehrere USA-Reisende berichten von „Parkverbot zu bestimmten Zeiten wegen Straßenreinigung“. Ein Frankreich-Urlauber rät: „Immer genau alle Schilder lesen, wenn irgendwo parkiert wird. Parkplätze werden am Mittwoch und Samstag oft zu Marktplätzen und dann wird das Auto kostenpflichtig abgeschleppt.“ Wer Parksünden und Bußgelder vermeiden will, sollte also unbedingt die Beschilderung vor Ort genau beachten und – bei Verständnisproblemen – Einheimische fragen.

2. Markierungen am Fahrbahnrand zeigen an, wo Parken erlaubt ist

Markierungen verraten, ob Sie Ihr Fahrzeug abstellen dürfen oder nicht.

Markierungen verraten, ob Sie Ihr Fahrzeug abstellen dürfen oder nicht.

Italien ist perfekt, was die Markierung angeht“, findet ein Mietwagen-Urlauber, der sich mit den Parkregeln in diesem Urlaubsland gut auskennt: „Blaue Linie: kostet Geld; gelb: Anwohner; weiß: gratis! Keine Linie: ist meist verboten und kann Geld kosten.“ Tatsächlich können in Italien wie auch in Frankreich, Griechenland, Spanien oder den USA farbige Markierungen am Fahrbahn- oder Bordsteinrand anzeigen, wo Parken erlaubt und wo es verboten ist. Farbe oder Art der Linie können sich dabei je nach Land unterscheiden. In Frankreich weisen wie in Griechenland, Italien oder Spanien blaue Markierungen auf teils gebührenpflichtige und zeitlich begrenzte Parkplätze hin, weiße auf kostenfreie Parkplätze und gelbe auf ein Parkverbot. Auch in den USA ist Parken an gelb markierten Bordsteinen verboten.

3. Am Ortsrand parken und historische Stadtzentren zu Fuß entdecken

„Schlimmer als das Parken ist die verwirrende Zona-a-traffico-limitato-Regelung“, klagt ein Italien-Urlauber, der an unserer Umfrage zum Thema Parken im Urlaub teilgenommen hat. Tatsächlich kann es richtig teuer werden, wenn man in eine solche, für den touristischen Verkehr gesperrte und meist nur Anwohnern vorbehaltene Zone auch nur einfährt. Zudem ist in vielen historischen Innenstädten – nicht nur in Italien – das Parken streng reglementiert und ist, wenn überhaupt, meist nur zu horrenden Gebühren möglich. Es empfiehlt sich meist, außerhalb der Stadt oder am Stadtrand zu parken, und sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Sightseeing ins Zentrum zu begeben. Außerhalb ist das Parken meist einfacher und günstiger. Ein Umfrage-Teilnehmer rät zudem: „Einfach im Internet vorab über die Preise für Parkhäuser informieren!“ USA-Reisende könnten dort zum Beispiel Folgendes erfahren: „Auf Staten Island sind sie sehr günstig und man kann mit der kostenlosen Fähre zum Beispiel nach New York kommen“. Wer sich nicht bereits vor Urlaubsbeginn auf Parkplatzsuche begeben will, der kann auch einfach vor Ort Einheimische nach günstigen Parkmöglichkeiten fragen.

4. Parktickets gibt’s in Italien häufig in der Bar

Über 76% aller Umfrage-Teilnehmer haben im Urlaub mindestens einmal kostenpflichtige Parkplätze oder Parkhäuser benutzt. Wer erstere, nämlich ein kostenpflichtige Parkplätze ansteuerte, hatte zumindest in Italien häufig ein Problem: Es war unklar, wo die Gebühren zu entrichten waren oder das Parkticket erhältlich war. Italien-Urlauber berichten: „Ticket in der Bar zu beziehen, war aber nicht ‚ausgeschildert‘“ oder „Zu oft sind Parktickets nur am Tabacchi erhältlich.“ Da empfiehlt es sich, dem Beispiel dieses Italien-Reisenden zu folgen: Nur durch Herumfragen erfährt man, wo es die Tickets gibt!“. Das Gleiche gilt für Griechenland, wo an manchen Orten ein Parkschein benötigt wird, den es am Kiosk gibt.

5. Strafzettel bezahlen – so geht’s in Ihrem Urlaubsland!

So unterschiedlich die Urlaubsländer, so verschieden auch die Bezahlmethoden für einen Strafzettel.

So unterschiedlich die Urlaubsländer, so verschieden auch die Bezahlmethoden für einen Strafzettel.

Urlauber, die ein Knöllchen wegen Falschparkens kassieren, sehen sich vor Ort häufig mit einem Hindernis konfrontiert: Sie wissen nicht, wo und wie sie die Strafe zahlen können. „Keine klaren Angaben wohin“, so erklärt ein Frankreich-Reisender, warum er das Bußgeld wegen Falschparkens nicht gezahlt hat. Ein Spanien-Urlauber schreibt, er habe die Strafe nicht bezahlt, „weil ich nicht wusste, dass im Parkscheinautomat unten ein Einwurf für das Verwarngeld ist.“ Anderen Spanien-Reisenden war diese Regelung, nachträglich die (erhöhte) Parkgebühr am Automaten zu entrichten und damit den Strafzettel zu annulieren, bekannt. „Geniale Einrichtung, Strafzettel sofort am Parkautomaten zahlen zu können“, freut sich ein Umfrage-Teilnehmer. Ein Italien-Reisender gab an, er habe das Bußgeld nicht beglichen, weil „keine Kontoverbindung auf dem Strafzettel angegeben wurde“. Andere erfuhren erst nachträglich, dass sie vor Ort beim Postamt hätten zahlen können. Einfach gar nicht zu zahlen ist jedoch nicht ratsam: Innerhalb der EU ist seit dem 28.10.2010 die länderübergreifende Vollstreckung von Geldbußen ab 70 Euro möglich.** Doch auch in anderen Ländern oder auch bei niedrigeren Strafen sollten Urlauber das Bußgeld besser begleichen. Wer dies nicht tut, riskiert bei einer Wiedereinreise ins Urlaubsland, nicht nur die rückwirkende Vollstreckung der Gebühr, sondern zudem eine empfindliche Strafe.

6. Vor Urlaubsantritt über Parkregeln informieren

Damit es gar nicht erst zu einem Bußgeld kommt, sollten Urlauber nicht nur die Beschilderung beachten, sondern sich auch vorab über die Parkregeln im Urlaubsland informieren. Denn: Nicht immer erschließen sich alle nötigen Informationen vor Ort. Bestimme Kenntnisse werden auch ohne zusätzliche Beschilderung vorausgesetzt – seien es zum Beispiel die Bedeutung farbiger Bordsteinmarkierungen oder bestimmte landesspezifische Parkregeln wie im folgenden Beispiel aus den USA. Ein Umfrage Teilnehmer rät allen, die hier im Mietwagen unterwegs sind: „Achtung USA-Neulinge: Niemals an einem Feuerhydranten parken – dort ist grundsätzlich Parkverbot!“ Wer gut informiert in den Mietwagen-Urlaub startet, fährt also nicht nur sicherer, sondern meist auch günstiger. Wir von CarDelMar helfen Ihnen dabei mit Tipps und Infos: Zurzeit stellen wir für die beliebtesten Urlaubsländer jeweils die wichtigsten Verkehrsregeln zusammen. Diese werden wir Ihnen demnächst hier auf unserem Blog präsentieren.

Wir wünschen Ihnen gute Fahrt!

Ihr CarDelMar-Team

* Quellen: ADAC und CarDelMar-Kundenumfrage „Parken im Urlaub“ (2013)
** Quelle: ADAC

Parken im Urlaub – Teil 2 – Tipps rund ums Parken in beliebten Urlaubsländern
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